10 August 2016

[Rezension]: "For Good. Über die Liebe und das Leben" von Ava Reed






Originaltitel: For Good. Über die Liebe und das Leben
Preis: € 12,00
              € 3.99 (eBook)
Verlag: Drachenmond
Erscheinungsdatum: 29. Juni 2016
Seitenanzahl: 200
Reihe: Einzelband
Bewertung: **** (4) 









Vielen lieben Dank an Ava für dieses Rezensionsexemplar!


Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.

„Ein paar Sonnenstrahlen stehlen sich durch den Vorhang und scheinen mir ins Gesicht.

Charlie und Ben laufen sich in einer dunklen Nacht über den Weg, doch nicht diese erste kurze Begegnung führt sie zusammen, sondern die zweite. Dennoch ist es Liebe auf den ersten Blick und ihr Leben verändert sich. Das Schicksal hat die beiden zusammengeführt, doch genauso werden sie vom Schicksal wieder auseinander gerissen. Nun ist Ben nicht mehr da und Charlie beginnt in ihrer Trauer zu versinken...

Charlie ist eine bodenständige, junge Frau, die in ihrem Job als Tierärztin völlig aufgeht. Eigentlich vermisst sie nichts im Leben, bis sie diese eine Person trifft, die alles verändert. 
Ben und seine Geschichte lernt der Leser im Laufe der Geschichte kennen. Für mich wirkte er von Anfang an sehr sympathisch und ruhig, wie ein Fels in der Brandung.
Mia ist Charlies beste Freundin, laut und quirlig. Gerade in der schweren Zeit steht sie ihr sehr zur Seite und unterstützt sie wo sie nur kann.

Dies ist mein erstes Buch von Ava Reed gewesen und ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Geschichte wechselt Kapitelweise zwischen Szenen aus der Gegenwart und Erinnerungen der Vergangenheit. Vor jedem Kapitel, welches in der Gegenwart spielt, ist ein poetischer Spruch, was ich wirklich sehr schön fand.
Außerdem ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Charlie geschrieben, was hier natürlich perfekt passt. Mir haben die Szenen aus der Vergangenheit am besten gefallen, obwohl es eigentlich anders sein sollte. Denn gerade diese Trauer, die sehr intensiv und poetisch beschrieben wird, ist es, was dieses Buch zu etwas ganz besonderem macht. Doch mit der Zeit wurde mir die Trauer zu stark und krass und ich konnte Charlies Gedanken und Handlungen nicht mehr komplett nachvollziehen. Das hat vielleicht auch damit zu tun, das ich meine große Liebe noch nicht kennen gelernt habe und mir den Schmerz, diese zu verlieren, nicht vorstellen kann.

Alles in einem eine kurzweilige Geschichte, die einfach mal anders ist. Nach dem ganzen Hype hatte ich große Erwartungen, die aber auch größtenteils erfüllt werden konnten. Trotzdem hat mich die Story nicht gänzlich emotional mitgenommen und ich habe nur wenige Tränen geweint. Deshalb vergebe ich knappe 4 von 5 Eulen :)  


Ava Reed lebt gemeinsam mit ihrem Freund im schönen Frankfurt am Main, wo sie gerade ihr Lehramtsexamen bestanden hat. Zur Entspannung liest sie ein gutes Buch oder geht mit ihrer Kamera durch die Stadt. Das Schreiben hat sie schon früh für sich entdeckt und während des Studiums endlich ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Mit »Spiegelsplitter« verfasste sie ihren ersten eigenen Roman. Mittlerweile arbeitet sie an zahlreichen romantisch-fantastischen Geschichten und liebt es in ihre eigenen Welten abtauchen zu können.

Kommentare:

  1. Eine tolle Rezi die mich neudigerig macht. Ich bin gespannt ob es dieses Buch bei uns in der Buchhandlung gibt :)

    LG Piglet <3

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    1. Das freut mich :))
      Ich drücke dir die Daumen!

      Liebe Grüße,
      Jana

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